Stalker mit Kamera

Stalking Opfer

Wem schon einmal nachgestellt wurde und deshalb unfreiwillig Erfahrungen mit Stalkern gesammelt hat, kennt diese Gefühle: Man fühlt sich ständig beobachtet und unwohl, traut sich nicht mehr alleine raus zu gehen und wird psychisch terrorisiert. Dabei sind die Opfer schon lange nicht mehr nur in den Kreisen von Prominenten zu finden.

Wenn auch Ihnen bereits nachgestellt worden ist oder sich gar aktuell in dieser Situation befinden, finden Sie hier neben allgemeinen Infos und Ratschlägen auch Anlaufstellen und Rechtsgrundlagen, um Ihrem Stalker zu entgehen.

Hilfe gegen Stalker

Psychischer Terror

Der Begriff „Stalken“ stammt vom Englischen „to stalk“, welches aus der Jägersprache stammt und so viel heißt, wie “ sich anpirschen/ anschleichen“. Der Begriff trifft es ganz gut, denn oft fühlt sich das Opfer überrumpelt, wird womöglich fotografiert und kann sich nicht mehr frei entfalten. Beim Stalking wird eine Einzelperson so sehr verfolgt und belästigt, dass ihre freie Lebensgestaltung eingeschränkt wird. Dabei ist es egal, ob es sich bei dem Stalker um einen ehemaligen Arbeitskollegen, einen Expartner oder eine fremde Person handelt.

Tatsächlich wurde der Tatbestand „Nachstellung“ in Deutschland 2007 in Strafgesetzbuch § 238 eingeführt und im § 112a Strafprozessordnung aufgenommen. Einem Stalker kann somit unter bestimmten Bedingungen in die Untersuchungshaft (Deeskalationshaft) genommen werden.

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